Städtebauliche Entwicklung

Zusammenfassung der Bürgerbeiträge


Ideen

Vorschläge

1. Bezahlbaren Wohnraum schaffen (47%)

 
1. Bezahlbarer Wohnraum:
1. Kleinere Wohnungen im Bebauungsplan zulassen
2. Bezahlbare Bauplätze
3. Bauplätze: Sonderkonditionen für Leute, die sich im Gemeindeleben engagieren
2.Straßen von geparkten Autos entlasten (32%)
2. Parkkonzept im Rahmen des Verkehrskonzepts
-> Sh. Mobilität
3. Anreize für Sanierung schaffen (27%)
3. Sanierung:
    1. Öffentliche Gebäude sanieren (Bürgerschaft: Barrierefreiheit für Rathaus, Halle, Schule, Feuerwehrhaus)
    2. Klare Nutzungsstruktur öffentlicher Gebäude/Räume schaffen
    3. Sanierungsanreize für alte Gebäude schaffen
    4. Eingänge der Post und Bäckereien barrierefrei sanieren
4.Neue Wohnformen fördern (22%)

 

4.Wohnformen
1. Kleinere Wohnungen schaffen
2. Tiny Houses zulassen
3. Mehrgenerationen-Wohnraum
5. Attraktivität der Ortsmitte steigern (22%),
Öffentliche Plätze beleben (21%),
(Freiflächen attraktiver gestalten 20%)
(Erhaltung des dörflichen Charakters und Belebung öffentlicher Plätze z. B. durch Aktivitäten der Vereine)
5. Attraktivität Ortsmitte:
1.Ortsmitte sichtbar machen (Pfosten, Beleuchtung, Belag)
2.attraktive Ortseingänge gestalten, Bepflanzung
3.Fahrstraße begrenzen, Blumenkästen anbringen
4.Dorfplätze beleben
5.Einkaufsmöglichkeiten
6.Treffpunkte schaffen, z.B. mit gastronomischen Angeboten
7.Gastronomisches Angebot erweitern: Dorfkneipe, Cafe, Eisdiele
8.Sitzgelegenheiten bieten, z.B. Sitzbänke (allgemein)
9.Mehr Grünflächen schaffen (allgemein)
6. Baulücken im Ortskern schließen (Innenverdichtung) (19%)
6. Innenverdichtung
1. Innenentwicklung und Umnutzung
2. Leere Bauplätze bebauen
3. Leerstände aktivieren
4. Innerorts B-Pläne anpassen
7. Mehr Neubaugebiete an den Ortsrändern ausweisen (18%)
7. Siedungsentwicklung
1. Neubaugebiete für Gottenheimer schaffen
8. Ohne quantitative Nennung:
Bauliche Infrastruktur für soziale Angebote (7%)
8. Bauliche Infrastruktur
1. Freizeit- und Sportplätze: Skatepark, Bolzplatz, Bouleplatz, Basketballplatz, Schwimmbad, größere Sporthalle, Veranstaltungshalle
2. Bildungs- und Betreuungseinrichtungen: Seniorenheim, Kleinkindbetreuung mit passendem Außengelände, Jugendtreffpunkte

ZUR IDEEN-KARTE

Schwerpunkt Ortskern

Ein eindeutiges Ortszentrum ist in Gottenheim nicht zu umreißen. Stattdessen verfügt der Ort über mehrere Mittelpunkte, die verschiedene Bedarfe abdecken. Man kann differenzieren zwischen einem historischen, einem kommerziellen und einem sozialen Zentrum. Diese Zentren sollen städtebaulich aufgewertet und durch attraktive Wegebeziehungen miteinander verbunden werden.

Haben Sie dazu Ideen oder Ergänzungen?

Schwerpunkt Wohnraum

47 Prozent der Befragten sehen die Beschaffung von bezahlbarem Wohnraum als sehr wichtig an. In den Rückmeldungen auf offene Fragen wurden hier zum einen neue Wohnformen wie Mehrgenerationenwohnen oder Tiny Houses vorgeschlagen, zum anderen wurde angeraten, Gottenheimer:innen bei der Vergabe von Bauplätzen zu bevorzugen. Eine solche Bevorzugung ist rechtlich schwer möglich. Allerdings kann bei der Vergabe von neuen Bauplätzen ein Kriterienkatalog zugrunde gelegt werden, der beispielsweise die Familiengröße oder das soziale Engagement der Bewerber:innen mit berücksichtigt.

Halten Sie das für sinnvoll?

Wachstum

Die Schaffung von Wohnraum ist immer mit einem Wachstum des Ortes verbunden. Ein gewisses Wachstum ist notwendig, damit die soziale Infrastruktur wie Kindergärten und Schule ausgelastet bleibt. Generell gibt es zwei Wachstumsrichtungen: Nach Innen (durch eine weitere Verdichtung des Ortskerns) oder nach Außen (durch die Ausweisung von neuen Flächen am Ortsrand).

Eine Innenverdichtung kann zum Beispiel durch die Umnutzung alter Scheunen, die Bebauung von Hinterhöfen oder eine Aufstockung interessante Wohnideen eröffnen. Zu bedenken gilt es dabei, dass auch ausreichend Verkehrsflächen (z.B. Parkplätze) vorhanden sind oder geschaffen werden. Eine Entwicklung im Außenbereich läßt mehr Gestaltungsmöglichkeiten zu, ist aber immer mit neuem Flächenverbrauch verbunden.

Welche Wachstumsstrategie sollte die Gemeinde Ihrer Ansicht nach verfolgen?

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